Sebastian Kranz

Sebastian, geboren 1975 in Siegen, begann seine musikalische Ausbildung bereits im Alter von 7 Jahren. Nach seinem Abitur 1995 begann er sein Studium im Fach Flöte an der Musikhochschule Würzburg bei Prof. Walter Büchsel. 1997 wechselte er an die Hochschule für Musik "Franz Liszt" in Weimar, wo er zunächst bei Prof. Robert Win und später bei Prof. Wally Hase studierte, bei der er auch im Sommer 2000 sein Studium im Fach Flöte mit Auszeichnung abschloss. Zahlreiche Meisterkurse ergänzten seine flötistische und künstlerische Ausbildung. Sebastian Kranz spielte in renommierten Orchestern wie dem Mitteldeutschen Kammerorchester, der Staatskapelle Weimar oder der Philharmonie der Nationen. Seit 2001 ist er Soloflötist am Nordharzer Städtebundtheater Halberstadt-Quedlinburg. Preise errang er u.a. als Solist bei Jugend musiziert und als Kammermusiker beim internationalen Musikfestival in Weikersheim. Als Solist spielte er mit verschiedenen Orchestern zahlreiche Flötenkonzerte u.a. von Carl Reinecke, Jaques Ibert, Carl Nielsen, Johann Joachim Quantz, Wolfgang Amadeus Mozart und Johann Sebastian Bach.

Neben dem aktiven Musizieren hat stets die Vermittlung von Musik und Flötenspiel eine große Rolle gespielt. So hat Sebastian bereits an vielen Musikschulen in Mitteldeutschland als Lehrer unterrichtet u.a. in Pößneck (Thüringen) und Oschersleben (Sachsen-Anhalt) und zuletzt in der Landeshauptstadt Magdeburg am Georg.Philipp-Telemann-Konservatorium. Bei verschiedenen Orchesterkursen ist er als Bläserdozent genauso gern gesehen wie als Juror bei Kinder- und Jugendwettbewerben.
    

Katja Hoder-Kranz

Katja, in Arnstadt geboren, erhielt ihren ersten Gitarrenunterricht im Alter von 8 Jahren.1993 wurde sie als Jungstudentin am Musikgymnasium „Belvedere“ aufgenommen.

Nach ihrem Abitur folgte ein Musikstudium an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar mit dem Hauptfach „Gitarre“, zunächst bei Frau Prof. Christiane Spannhof, später dann bei Prof. Jürgen Rost. Katja vertiefte ihre künstlerischen Studien durch die Teilnahme an Meisterkursen bei renommierten Gitarristen,    u. A. bei Luise Walker (Österreich), Thomas Müller-Pering (Deutschland) oder Manuel Barrueco (Kuba). Nach ihrem Diplom 1999 erreichte sie den Übertritt in die Solistenklasse und wurde 2003 mit dem Konzertexamen ausgezeichnet. Ihr solistisches Repertoire umfasst Werke aus der Renaissance bis zur Moderne.

Neben dem Konzertieren liegt ihr die Vermittlung von Musik sehr am Herzen. Seit 2004 lehrt sie an der Kreismusikschule in Helmstedt das Fach Gitarre. Sie tritt regelmäßig als Jurorin bei nationalen Kinder- und Jugendwettbewerben in Erscheinung. 2014 veröffentlichte Katja ihr erstes Lehrwerk für Gitarre „Die p(r)ima Gitarrenschule“, ein Ergebnis ihrer reichen Unterrichtserfahrung.
 

„Duo Amalia“

Seit Anfang 2001 konzertiert das Duo regelmäßig vor allem in Thüringen und Sachsen-Anhalt, den Wirkungsstätten von Anna Amalia (1739–1807), Herzogin von Sachsen-Weimar-Eisenach, und Anna Amalia von Preußen (1723–1787), die jüngste Schwester von Friedrich dem Großen und Äbtissin von Quedlinburg. Beide waren ausgesprochene Kunstförderer der Klassik und widmeten sich der aktiven Kammermusik und der Komposition. Aus ihren Händen stammen sowohl Werke für Flöte als auch Gitarre. Das Duo beschäftigt sich in seiner regen Konzerttätigkeit vor allem mit dem klassischen Repertoire für Flöte und Gitarre, jedoch finden sich auch immer wieder Werke aus anderen Kulturkreisen wie z.B. Indien, Argentinien oder Spanien auf dem Konzertprogramm. Die Klangfarbenvielfalt und die differenzierten Gestaltungsmöglichkeiten des Duos wurden nicht nur vielfach in der Presse hervorgehoben, sondern auch vor kurzem mit einem zweiten Preis beim 5. Internationalen Musikfestival Weikersheim honoriert, bei dem sich das Duo gegen internationale Konkurrenz duchsetzen konnte.